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Voreinstellungen der Stromrechner sind nicht immer sinnvoll

Mit dem Wechsel des Stromanbieters können nahezu alle Haushalte Geld sparen. Vergleichsrechner im Internet erlauben den Preisvergleich für Strom mit ein paar Mausklicks. Was auf den ersten Blick aussieht wie ein neutrales Verbraucherportal, ist aber in Wahrheit oft ein Vermittler, der in erster Linie die Anbieter und Tarife empfiehlt, für die er Provision vom Energielieferanten erhält. Mit ein paar Veränderungen in den Grundeinstellungen der Stromvergleiche lassen sich oft noch besser passende Angebote finden.

Vorsicht bei Boni und Pakettarifen

Ein Neukunden-Bonus kann den Bezugspreis für Strom ganz erheblich drücken – aber nur für das erste Jahr. Sind Sie bereit, sich regelmäßig nach einem anderen Stromlieferanten umzusehen, lassen Sie den Vergleichsrechner solche Boni berücksichtigen. Ansonsten rechnen Sie besser mit den Preisen ohne Sonderrabatte und legen Wert auf kurze Kündigungsfristen, zum Beispiel maximal sechs Wochen. Auch Pakettarife, mit denen Sie ein bestimmtes Kontingent an Kilowattstunden kaufen, sind mit Vorsicht zu genießen. Nicht verbrauchte Leistung verfällt, Mehrbedarf muss überproportional teuer bezahlt werden. Bei Vorauszahlungen gehen Sie zudem das Risiko einer Insolvenz des Energieunternehmens ein. Das Geld ist dann verloren.

Preisgarantien meist nur eingeschränkt

Garantiert ein Stromlieferant einen bestimmten Preis pro Kilowattstunde für zum Beispiel ein Jahr, bezieht sich diese Garantie in aller Regel nur auf solche Preisbestandteile, die der Anbieter selbst auch beeinflussen kann. Im Informationsportal http://www.stromkampagne.com/ kann man nachlesen, dass bis zu 50 % des Strompreises auf Steuern und Abgaben entfallen. Damit stellt sich die berechtigte Frage, was eine solche Garantie wert ist. Bei einer individuellen Preiserhöhung würde ohnehin ein außerordentliches Kündigungsrecht greifen, auch wenn der Vertrag auf längere Zeit abgeschlossen ist.



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